Sei authentisch und wahrhaftig – jetzt!

In unserem eigenen Erleben und Gesprächen mit Freund(inn)en und Klient(inn)en kam in den vergangenen Tagen wiederholt mit großer Wucht ein Thema zum Vorschein: „Wäre ich doch meinem Gefühl gefolgt …“, „Hätte ich doch meine Haltung zum Ausdruck gebracht …“, „Ich habe ja gesagt, obwohl ich eigentlich ein klares Nein-Gefühl hatte.“ Verbunden mit der Botschaft, dass solche Aussagen der Vergangenheit angehören sollen. Denn gleichzeitig häufen sich Erfolgsmeldungen von Menschen, die mutig waren, zu sich gestanden, sich offenbart und dadurch wundervolle Dinge erlebt haben.

Wir sind (offenbar mehr denn je) eingeladen, uns authentisch und wahrhaftig zu zeigen, so wie wir sind, mit allem was uns ausmacht, ohne Maske, ohne Filter, frei von Taktik und Kalkül. Lass die anderen doch von Dir denken was sie wollen, das einzig Entscheidende ist, dass Du authentisch bist, Dich nicht für sie verbiegst, Dich nicht anbiederst. Denn Du musst niemandem gefallen – außer Dir selbst. Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben. Bitte vergiss das niemals.

In Sitzungen mit Klient(inn)en werde ich immer wieder zu ihrem Kehlchakra geführt. Hier ist unsere Kommunikation, unser Ausdruck, unsere Stimme verankert. Es steht energetisch für die Macht des gesprochenen Wortes, für unsere kreative Ausdrucksfähigkeit. Für Qualitäten und Lernangebote wie Authentizität, Frieden, Wahrheit, Weisheit, Ehrlichkeit, Sanftmut und Offenheit.

Gerade bei Menschen, die in diesen Zeiten eine starke Bewusstseinserweiterung erfahren dürfen, die wieder zu sich, zu ihrer reinen Intuition und natürlichen Hochsensibilität finden, finde ich jedoch häufig zunächst ein (teils mehrfach) blockiertes Kehlchakra vor. Verbunden mit größten Unsicherheiten und Ängsten im Hinblick darauf, die eigene Wahrheit zu sprechen, sich authentisch und unverstellt zu zeigen. Und gleichzeitig mit tiefster Frustration darüber, dies in bestimmten Situationen nicht getan zu haben.

Oberflächlich betrachtet ist es ein Leichtes, dies auf die derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Umstände zurückzuführen. Wir leben in einer Zeit, in der Andersdenkende systematisch diskreditiert und bekämpft werden. Als Querdenker beschimpft, als Neonazi verurteilt, an den öffentlichen Pranger gestellt, ausgegrenzt und auf diese Weise mundtot zu machen versucht …

Ich habe dies selbst erlebt: In der Gegend, in der ich zuvor lange gelebt und mich durchaus „verdient gemacht“ habe, bin ich mitunter als derjenige in Erinnerung geblieben, der „seinen Fünftklässlern verboten hat, sich impfen zu lassen“. Abgesehen davon, dass das so nicht stimmt1, deutlich ist auch, dass meine kritische Haltung dort bis heute verurteilt wird – was bereits seinerzeit zu tiefsten zwischenmenschlichen Verwerfungen führte, die mich, nachdem ich mich schließlich mutig positioniert hatte, allein auf verlorenem Posten zurückließen. Selbst Menschen, mit denen ich mich tief verbunden fühlte, drehten mir von jenem Tag an den Rücken zu, dauerhaft. Ich habe mich niemals so einsam gefühlt wie damals. Diese Erfahrung war Auslöser großer Veränderungen in meinem Leben, auf die ich, auch wenn der Weg sehr hart war, heute mit großer Dankbarkeit blicken kann.

Die Zeichen der Zeit zeigen mir: Mit der Zurückhaltung ist es nun endgültig vorbei. Wir sind mehr als eingeladen, ja geradezu deutlich aufgefordert, zu uns zu stehen, zu äußern, was wir wahr-nehmen, fühlen und denken, und so unser Licht in die Welt zu bringen. In einer Durchsage aus der Geistigen Welt kamen dazu vor kurzem die Worte

Ihr seid Krieger/innen des Lichtes.
Eure einzige Waffe ist die Liebe. (…)
Bringt Licht in diese Welt.2

Das fühlende Herz offen zu halten ist in dieser Zeit eine große Herausforderung, nach wie vor. Es ist so empfindsam, verletzlich, und es hat in den vergangenen Jahren bereits so viel an Unverständnis und Ablehnung erlitten. Und haben wir nicht gerade auch immer wieder bereits in unserer frühesten Kindheit mittels unserer Eltern und Lehrer/innen erlebt, wie uns unsere Gefühle, unser Empfinden und Wahrnehmen immer wieder abgesprochen wurden? Wir wurden nicht darin unterstützt, unseren Gefühlen und unserer Intuition zu vertrauen, so wenig wie es unsere Eltern wurden. Doch nun ist es an der Zeit, dieses Muster zu durchbrechen und uns so selbst zu befreien.

Oftmals, das kann ich anhand meiner Arbeit sagen, sind es jedoch nicht nur Erfahrungen aus diesem Leben, die uns daran hindern, unsere Wahrheit zu sprechen. Wenn Du bereits in einem früheren Leben unter Obrigkeiten (oftmals geht es dabei erfahrungsgemäß um kirchliche Zusammenhänge) gelitten hast, dann ist es kein Wunder, dass Du Dich jetzt eher zurückhaltend und vorsichtig (oder gar nicht) zeigst. Ganz besonders im Umgang mit vermeintlichen Autoritäten, Ärzt(inn)en, Lehrer(inne)n, Vorgesetzten etc. verlieren wir die Verbindung zu uns selbst und damit den Mut, zu uns zu stehen. Nicht bewusst oder willentlich, sondern ausgelöst durch unterbewusste Programmierungen wie in früheren Inkarnationen eingegangene Verträge, Gelübde, Eide, Versprechen usw.

Vielleicht kennst Du das, wenn sich in Gesprächen über bestimmte Themen wie aus dem Nichts ein Kloß im Hals bildet, Du verzweifelt nach Worten und Wegen suchst, Dich zu behaupten, gleichzeitig aber die Reaktion des Gegenübers fürchtest, Dich folglich selbst infrage stellst und somit immer unsicherer wirst? Wie gesagt, oftmals liegt die Ursache viel tiefer als in der Situation oder Summe der Erfahrungen aus diesem Leben, denn auch die sind ja lediglich ein Echo auf diese „erste Ursache“, eine tiefe traumatische Erfahrung aus einem früheren Leben, in dem Du möglicherweise für Dein wahrhaftiges Sein bestraft wurdest, nicht selten mit dem Tod, beispielsweise auf dem Scheiterhaufen.

Insofern kann es sehr unterstützend sein, nach solchen „ersten Ursachen“ zu fragen, die tief in unserer Seele verwurzelt sind und uns daran hindern, uns frei zu entfalten. Dieser Beitrag soll aber nicht in erster Linie Werbung für energetische Arbeit sein. Er soll vielmehr ein Fenster öffnen, durch das ein sanfter Wind der Erkenntnis wehen darf, verbunden mit der Botschaft, „Du bist nicht allein“. Ich glaube ernsthaft, dieses Gefühl der Einsamkeit entsteht nur dadurch, dass viele von uns einst für Authentizität und Wahrhaftigkeit, zwei im übrigen völlig unstrittige Werte, hart bestraft wurden. Ähnlichkeiten mit heutigen Entwicklungen und Ereignissen sind dabei weder zufällig noch unbeabsichtigt.

Deshalb lass Dich ermutigen: Komm zu Dir, erforsche Dich selbst, lebe mutig Dein wahres Selbst in tiefer Selbstliebe und dem Bewusstsein, Du bist absolut richtig und gewollt so wie Du bist, und Du hast eine Aufgabe in dieser Zeit der Veränderung.

Wenn Du Dich angesprochen fühlst, schreibe mir gerne, wie es Dir mit diesem Thema geht.

Sei gesegnet, Du wundervolles Weltenlicht.

Namasté
Thomas


Abbildungsnachweis

  • Herz in der Hand (Beitragsbild und Illustration) © Thomas Hönemann
  • Chakren © iStock-498458315
  • Kriegerin des Lichts: Mohamed Hassan auf Pixabay (Pixabay Inhaltslizenz)

Fußnoten
  1. Richtig ist: Ich bin seinerzeit (im Juni 2021) von meinen Schüler(inne)n nach meiner Meinung gefragt worden und habe diese (als solche auch verbal klar gekennzeichnet) ehrlich und offen geäußert, nämlich dass ich mich an ihrer Stelle nicht impfen lassen würde, da in der betreffenden Altersgruppe bei gesunden Menschen nachweislich keine ernsthafte Gefährdung durch das Virus bestand und zudem bereits bekannt war, dass die „Impfung“ keinen Fremdschutz leitstete. Ich habe insbesondere selbstverständlich kein Verbot ausgesprochen. []
  2. mehr dazu unter Trance Healing und die Macht der Herzen []